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(1) Kindergarten plus: Rückblick auf das Kitajahr 2010/11
(2) Handbuch Kindergarten plus zum Sonderpreis erhältlich
(3) Reflexionstage unterstützen Nachhaltigkeit von Kindergarten plus
84) Auswertung der Evaluationsbögen Kindergarten plus
(5) Saarland: gemeinsame Initiative von Liga, Landespräventionsinstitut und Lions
(6) Baden-Württemberg: Vereinbarung mit dem Kultusministerium
(7) Jahrestagung der Liga „Inklusion ja – aber wie?“ komplett ausgebucht
(8) Broschüre „Eltern vor dem Familiengericht“ erschienen
(9) Übergänge in der frühen Kindheit: neue Ausgabe frühe Kindheit erschienen

 
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Newsletter Kindergarten plus Nr. 11 vom 13. September 2011

(1) Kindergarten plus: Rückblick auf das Kitajahr 2010/11
Im abgelaufenen Kindergartenjahr 2010/2011 haben sich 211 Kindertageseinrichtungen aus fast allen Bundesländern neu für Kindergarten plus entschieden. An den 49 Basisfortbildungen nahmen insgesamt 868 Fachkräfte teil. Damit erhöht sich die Zahl der Kindergarten plus-Einrichtungen seit Beginn der Einführung des Programms im Jahr 2004 auf mehr als 1.100. Im Oktober 2010 konnte die 1.000ste Kindergarten plus-Einrichtung in Mönchengladbach begrüßt werden. Da die meisten Kindergärten das Programm mehrfach durchführen, ist davon auszugehen, dass mehr als 20.000 Kinder und ihre Eltern von Kindergarten plus profitiert haben.
Seit April 2011 werden sämtliche Basisfortbildungen intern evaluiert. Die Teilnehmer(innen) erhalten eine Handreichung Kindergarten plus mit einer Zusammenfassung wichtiger Informationen zu Zielen, Aufbau und wissenschaftlichem Hintergrund des Programms. Die Handreichung enthält einen Evaluationsbogen, in dem Inhalte und Didaktik der Fortbildung bewertet werden.
Kindergarten plus ist der erste Baustein des Jugendprogramms der deutschen Lions unter dem Motto „Stark fürs Leben“. Die überwiegende Zahl der neu hinzugekommenen Kindergarten plus-Einrichtungen wurde durch Lions Clubs gefördert. Darüber hinaus gehören Trägervereinigungen, Unternehmen und Privatpersonen zu den Förderern des Programms. In 20 Duisburger Kitas wird Kindergarten plus derzeit im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ finanziert.
Im Februar 2011 war Kindergarten plus mit einem Stand auf der didacta-Bildungsmesse in Stuttgart vertreten. Neben Kontakten mit neu interessierten Fachkräften kamen zahlreiche Kindergarten plus erfahrene Erzieher(innen) auf der Messe vorbei, um die Handpuppen Tula und Tim als bereits alte Bekannte zu grüßen und nach Neuigkeiten zu fragen. Im März 2011 wurde Kindergarten plus im Rahmen eines wissenschaftlichen Forums auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie präsentiert.

(2) Handbuch Kindergarten plus zum Sonderpreis erhältlich
Kindertageseinrichtungen bzw. Erzieher(innen), die Kindergarten plus bereits durchführen, haben jetzt die Möglichkeit, das „Kindergarten plus-Handbuch für Erzieherinnen und Erzieher“ zum deutlich ermäßigten Preis von 10,- Euro (zzgl. Versandkosten) zu erwerben. Die CD-ROM ist in diesem Sonderpreis nicht enthalten.
Hintergrund der Aktion ist der Wunsch vieler Fachkräfte, ein eigenes Handbuch zur Verfügung zu haben, um nicht jedes Mal auf das Einrichtungs-Exemplar zurückgreifen zu müssen.
Bestellungen – mit Angabe der Einrichtung, in der Kindergarten plus durchgeführt wird – bei:
Deutsche Liga für das Kind, Charlottenstr. 65, 10117 Berlin Tel.: 030-28 59 99 70, Fax: 030-28 59 99 71, E-Mail:post@liga-kind.de

(3) Reflexionstage unterstützen Nachhaltigkeit von Kindergarten plus
Im Kindergartenjahr 2010/2011 fanden in vier Bundesländern – Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Saarland – Reflexionstage zur Durchführung des Programms statt. Der Austausch über die Erfahrungen mit der Durchführung des Programms, das Auffrischen von Wissen und Methodenkompetenz sowie Informationen zu neuen Materialien und der Weiterentwicklung des Programms standen dabei im Mittelpunkt. Außerdem erhielten Neueinsteiger(innen) aus Kindergarten plus-Einrichtungen Anregungen und Motivation für ihre ersten Durchführungsrunden und es fand eine Vernetzung der Fachkräfte vor Ort statt.
Reflexionstage können sowohl als Einzelveranstaltung als auch im Verbund gebucht werden. Die Fortbildung wird auf den Bedarf vor Ort abgestimmt und ist sowohl als Inhouse-Seminar als auch als Veranstaltung für mehrere Einrichtungen einer Region möglich. Die Kosten betragen 60,- Euro pro Person pro Tag. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei acht Teilnehmer(innen).
Anmeldung und Organisation sämtlicher Veranstaltungen über die Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind.

(4) Auswertung der Evaluationsbögen Kindergarten plus
Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit an der Fachhochschule Potsdam hat Maria Löchert die in den Evaluationsbögen Kindergarten plus berichteten Erfahrungen mit der Umsetzung des Programm ausgewertet. Für die Auswertung wurde eine Stichprobe von 107 Evaluationsbögen aus 95 Kindergarten plus-Einrichtungen berücksichtigt. 79 Prozent der Einrichtungen hielten sich an die Empfehlung, die Gruppengröße auf zwölf Kinder zu begrenzen, bei 21 Prozent war dies nicht der Fall. Die Geschlechterverteilung der teilnehmenden Kinder war mit 51 Prozent Mädchen und 49 Prozent Jungen fast ausgeglichen. Der Altersunterschied der teilnehmenden Kinder betrug in 80 Prozent der Fälle maximal ein Jahr, bei 20 Prozent war die Altersspanne größer. Rund ein Drittel der an Kindergarten plus teilnehmenden Kinder hatten einen Migrationshintergrund, der Anteil von Kindern mit besonderen Bedürfnissen (z. B. einer Behinderung) betrug fünf Prozent. 72 Prozent der das Programm durchführenden Erzieher(innen) haben die Modulanregungen den besonderen Bedürfnissen der Gruppe angepasst, 28 Prozent haben die Anregungen unverändert übernommen. 99 Prozent der teilnehmenden Einrichtungen empfehlen das Programm weiter; 80 Prozent planen nach dem ersten Durchlauf weitere Durchführungen, weitere 18 Prozent machen wiederholte Durchführungen von den Rahmenbedingungen, z. B. dem zur Verfügung stehenden Personal, abhängig. Besonders begeistert waren die Kinder von den Handpuppen Tula & Tim, hier gab es durchweg positive Rückmeldungen.

(5) Saarland: gemeinsame Initiative von Liga, Landespräventionsinstitut und Lions
Die Deutsche Liga für das Kind, das Landesinstitut für Präventives Handeln mit Sitz in St. Ingbert und die Lions im Saarland haben eine gemeinsame Initiative mit dem Zielt gestartet, die Umsetzung von Kindergarten plus in saarländischen Kindertageseinrichtungen zu fördern. Im Mai 2011 wurde eine entsprechende Vereinbarung getroffen, in der die drei Partner ihre jeweiligen Stärken bündeln. Die Liga bereitet die im Saarland vorgesehenen Fortbildner(innen) auf ihre Tätigkeit vor, stellt die Materialien für das Programm zur Verfügung und sorgt für Weiterentwicklung und Qualitätssicherung des Programms. Das Landesinstitut für Präventives Handeln bewirbt das Programm im Saarland und bietet Basisfortbildungen Kindergarten plus an. Die saarländischen Lions Clubs setzen sich für die Durchführung des Programms vor Ort ein und beteiligen sich an der Finanzierung. Informationen zur Umsetzung des Programms und zu geplanten Fortbildungen im Saarland bei: Shanta Ghosh, Landesinstitut für Präventives Handeln, Tel.: 0681-501-3851, E-Mail: s.ghosh@lph.saarland.de

(6) Baden-Württemberg: Vereinbarung mit dem Kultusministerium
Das Kultusministerium und die Lions Clubs in Baden-Württemberg haben ihre gemeinsame Absicht erklärt, die Durchführung von Kindergarten plus in den Kindergärten des Bundeslandes zu unterstützen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde im März 2011 in Stuttgart von Vertreter(inne)n des Ministeriums und der Lions unterschrieben. Während das Ministerium das Programm aus fachlicher Sicht unterstützt, wollen die Lions die Umsetzung des Programms auch in den kommenden Jahren nach Kräften fördern.

(7) Jahrestagung der Liga „Inklusion ja – aber wie?“ komplett ausgebucht
Die diesjährige Jahrestagung der Liga „Jedes Kind ist anders, alle Kinder sind gleich. Inklusion ja – aber wie?“ am 21./22. Oktober in Hamburg ist bereits komplett ausgebucht. Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich. Die Vorträge der Tagung werden in der Ausgabe 6/2011 der Zeitschrift frühe Kindheit dokumentiert. Die Dokumentation ist ab Januar 2012 zum Preis von 4,50 Euro (zzgl. Versandkosten) über die Geschäftsstelle der Liga erhältlich.

(8) Broschüre „Eltern vor dem Familiengericht“ erschienen
Die Broschüre „Eltern vor dem Familiengericht. Schritt für Schritt durch das kindschaftsrechtliche Verfahren“ ist neu erschienen. Herausgeber sind die Deutsche Liga für das Kind und der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband. Der Druck der ersten Auflage der Broschüre wurde vom Bundesministerium der Justiz gefördert.
Orientiert am gesetzlich vorgeschriebenen Vorrang des Kindeswohls führt der Leitfaden Eltern, die sich in der Folge eines Familienkonflikts an das Familiengericht wenden oder die einen solchen Schritt in Erwägung ziehen, Schritt für Schritt durch das kindschaftsrechtliche Verfahren. Kompetent und leicht verständlich werden die wichtigsten Verfahrensschritte und Handlungsmöglichkeiten gemäß dem am 1.9.2009 in Kraft getretenen Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) dargestellt, von der ersten Antragstellung bei Gericht über die mündliche Verhandlung bis zu den möglichen Ergebnissen. Sowohl die Regelungen eine Trennung oder Scheidung betreffend als auch die im Falle einer Kindeswohlgefährdung vorgesehenen Verfahrensschritte werden erläutert. Neben den rechtlichen Abläufen werden auch die Absichten des Gesetzgebers und die den wichtigsten Bestimmungen zugrunde liegenden psychologischen, soziologischen und pädagogischen Erkenntnisse dargestellt. Ein Anhang enthält Rechtsgrundlagen, Literaturhinweise und nützliche Adressen.
Die Broschüre kann zum Preis von 3,- Euro (zzgl. Versandkosten) bei der Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind bestellt werden.

(9) Übergänge in der frühen Kindheit: neue Ausgabe frühe Kindheit erschienen
Zu dem Themenschwerpunkt „Übergänge in der frühen Kindheit“ ist die Ausgabe 4/2011 der Zeitschrift „frühe Kindheit“ erschienen. Das Heft enthält Beiträge u. a. von Ute Schaich (Der Übergang aus der Familie in die Kinderkrippe. Die Bedeutung kultureller, sozialer und geschlechtsbezogener Faktoren), Wilfried Griebel (Der Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule. Eine Angelegenheit der ganzen Familie), Frauke Hildebrandt (Kooperation gestalten – Der Übergang von der Kita in die Schule), Jochen Klein (Rund um die Einschulung: Dynamik und Dynamit. Eingewöhnung, Integration, Inklusion) und Stella Valentien (Kindergarten plus. Ganzheitliches Lernen als Vorbereitung auf die Schule) sowie verschiedene Praxisbeiträge und ein Interview mit Jörg Ramseger („Die Grundschule muss noch flexibler und individueller werden, in Kooperation mit den Kindergärten“).
Das Heft kann bei der Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind zum Preis von 4,50 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.

 

 
 
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